Vorstand
Der Vorstand der GÖRLITZ führt das Geschäft des Mutterkonzerns und der 6 Tochtergesellschaften in Europa. Dabei teilen sich erfahrene Persönlichkeiten die Verantwortung für Markt, Produkte und Mitarbeiter.
Herbert Honert, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Umfassende Ausbildung zum Bankkaufmann in einer Großbank. Bankspezifisches Studium an der Friedrich-Wilhelm-Universität Münster. Weiterführende Aufgaben in den Niederlassungen Recklinghausen, Essen und Düsseldorf. In 1981 übernahm Honert die Leitung der Dresdner Bank Koblenz mit der Verantwortung für die Sparten Firmenkunden-, Kredit- und Auslandsgeschäft. Langjähriger Dozent der Bankakademie. Konzeptionelle Mitwirkung an Aus- und Weiter- bildungsmaßnahmen für Nachwuchskräfte der Bank in der Zentrale Frankfurt. Mandats-Erfahrung in Firmen-Beiräten und Aufsichtsräten seit mehr als zwei Jahrzehnten. Jetzt frei beruflich tätiger Unternehmensberater. Das Spektrum seiner Interessen umfasst ferner Musik, Theater und das Engagement im LIONS-Club Koblenz.
Dr. Michael Krumpholz, Vorsitzender des Vorstands
Ralf Hoffmann, Stellv. Vorsitzender des Vorstands
(*1963) arbeitet seit mehr als 18 Jahren in den Themen Metering, Zählerfernablesung und Energiedatenmanagement für die GÖRLITZ Gruppe. Hier begann er nach einer kaufmännischen Ausbildung und dem Studium von Mathematik und Betriebswirtschaft 1989 als Projektmanager für den Bereich Telemetriedienste. 1992 übernahm er die Vertriebsleitung des Unternehmens und steuerte den Aufbau der heutigen Palette für den Einsatz in der Versorgungswirtschaft, ab 1997 dann auch als Vorstand des Unternehmens und der verschiedenen Tochterunternehmen. In Folge einer schweren Erkrankung legte er 2002 aus persönlichen Gründen seine Ämter nieder, konnte aber nach dreijähriger Regeneration 2004 wieder in verantwortlicher Position in das Unternehmen zurückkehren und leitet heute im Vorstand des Unternehmens den Bereich Strategie und Business Development. Neben der beruflichen Tätigkeit im Unternehmen war und ist Ralf Hoffmann auch in verschiedenen Verbänden und Standardisierungsgremien wie der DLMS UA präsent und leistet aktive Mitarbeit in Standardisierungsfragen von ESMIG, ZVEI oder der BNetzA.
Dipl.-Ing. Norbert Bartsch, Vorstand Technik
(*1961) entdeckte schon früh seine Verbundenheit zur Elektronik, Mikroprozessortechnik und Programmierung. Nach seinem Studium der Elektrotechnik/Nachrichtentechnik an der Universität Siegen trat er 1986 ins Unternehmen ein und entwickelte für GÖRLITZ erste Geräte zur Übertragung von Fernwirkdaten. Ende der Achtzigerjahre leistete er Pionierarbeit im Aufbau geeigneter Technik zur Zählerfernauslesung und übernahm die Leitung sowie den weiteren Ausbau der Entwicklungsabteilung. Die Anforderungen aus Metrologie, Kommunikations- und Datenverarbeitungstechnik in innovative marktfähige Produkte zu überführen, stellt für ihn bis heute eine stetige Herausforderung dar - in Zeiten von Smart Metering aktueller denn je. Im Jahr 2002 wechselte Norbert Bartsch in den Vorstand der Gesellschaft und ist seitdem verantwortlich für die Bereiche Forschung & Entwicklung, Fertigung und Informationstechnologie.
Dipl.-Ing. Martin Görlitz, Vorstand Beteiligungen
(*1955) gründete Anfang 1976 im ersten Jahr seines Studiums an der TH (TU) Darmstadt das heutige Unternehmen, damals mit dem Zusatz „Mess- und Datentechnik in der Medizin". In einer Zeit, wo der PC noch nicht erfunden ist, beginnt Görlitz mit dem eigenen Entwickeln und Vermarkten von datentechnischen Lösungen, die in Laboren und Kliniken dabei helfen, Versuchsreihen automatisiert auszuwerten. Ab Mitte der 80er Jahre werden verstärkt Datennetze mit Fernübertragung gebaut, für Sicherheitsanwendungen und Verkaufsautomaten. Später tritt das Ablesen und Übertragen von Energieverbrauchsdaten immer mehr in den Vordergrund. So kommt es, dass sich der Firmengründer Martin Görlitz - auch als vierfacher Familienvater - immer häufiger Gedanken macht um die Nachhaltigkeit seiner Unternehmungen und der Energieversorgung unserer Industriegesellschaft überhaupt. 1995 entsteht die EUS Martin-Görlitz-Stiftung für Energie, Umwelt und Soziales. Der Stifter meint dazu: „Unsere Kinder erben eine Welt mit vielen Problemen, Energie und Umwelt sind dabei beherrschende Themen. Das Mindeste, was wir tun können, ist, ihnen wenigstens etwas Handwerkszeug zum Lösen dieser Probleme mitzugeben."





